Kinder & Bildschirmzeit: Worauf Eltern achten können

Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Familienalltag dazu. Smartphones, Tablets, Fernseher und Computer begleiten Kinder bereits in jungen Jahren, sei es durch Hobbys oder auch den Einsatz in der Schule. Für Eltern stellt sich deshalb vor allem die Frage, wie ein gesunder Umgang mit Bildschirmzeit aussehen kann.

Bildschirmzeit ist nicht grundsätzlich problematisch – wichtig sind ein bewusster Umgang, regelmäßige Pausen und ein Bewusstsein für die Auswirkungen auf Entwicklung und Gesundheit. Gerade auch aus augenoptischer Sicht spielt das Thema eine wichtige Rolle, denn lange Bildschirmzeiten können die Augen vor allem während der Entwicklungsphase belasten.

Kinder lernen und entwickeln sich besonders durch Bewegung, soziale Interaktion und reale Erfahrungen. Wenn Bildschirmzeiten überhandnehmen, können wichtige Ausgleichsbereiche im Alltag zu kurz kommen. Langes Sehen auf kurze Distanzen, wenig Blickwechsel in die Ferne und reduziertes Blinzeln können zu Beschwerden wie müden Augen, Trockenheit, Konzentrationsproblemen oder Kopfschmerzen führen.

Gerade bei längerer Bildschirmnutzung ist es daher umso entscheidender, die Augen regelmäßig zu entlasten. Vor allem Aufenthalte im Freien gelten als wichtiger Ausgleich für die Augen und können die gesunde Sehentwicklung unterstützen. Das bewusste Vermeiden von digitalen Medien vor dem Schlafengehen unterstützt außerdem einen ruhigen und gesunden Schlaf.

Eltern sollten bei ihren Kindern vor allem auf folgende Warnsignale achten, die auf eine Überlastung oder mögliche, bisher unerkannte Sehprobleme hindeuten können:  

  • Häufiges Augenreiben oder Blinzeln
  • sehr nahes Lesen von Büchern oder Bildschirmen
  • müde oder trockene Augen
  • Konzentrationsprobleme

Viele Sehprobleme bei Kindern bleiben zunächst unbemerkt, da Kinder Einschränkungen oft nicht selbst äußern. Deshalb sind regelmäßige Sehtests ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge.

Die Kontrolle beim Augenarzt kann helfen, Sehschwächen rechtzeitig zu erkennen und durch einen Augenoptiker gezielt begleiten zu lassen. Wird eine Fehlsichtigkeit festgestellt, kann eine Brille die Augen entlasten und Konzentration sowie Sehkomfort deutlich verbessern. Wichtig ist, die Sehhilfe regelmäßig überprüfen zu lassen, da sich Kinderaugen im Wachstum verändern können.

Bildschirmzeit ist Teil des modernen Alltags – entscheidend ist ein ausgewogenes Maß. Eltern können viel tun, indem sie auf Pausen, Bewegung, Sehgewohnheiten und regelmäßige Sehtests achten.
Denn gutes Sehen ist eine wichtige Grundlage für gutes Lernen, die Entwicklung und das Wohlbefinden. Wer früh auf die Augen achtet, schafft beste Voraussetzungen für eine gesunde visuelle Entwicklung.

Beitrag: Rocktician, Bilder: freepik.com, HARU Vision

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